Review: Velveteen Queen :: THE GREATER GOOD

Velveteen Queen THE GREATER GOOD
Hard Rock , Silver Lining (11 Songs / VÖ: 18.9.)
jetzt bei Amazon.de bestellen 4/ 7 teilen mailen teilen 18. September 2026 von Simon LudwigFür ihr noch junges Alter haben Velveteen Queen schon einiges vorzuweisen – vor allem an der Live-Front. Denn da durften die schwedischen Recken unter anderem schon mit ganz Großen wie Alice Cooper oder Judas Priest die Bühne teilen. Nun soll mit Album zwei der Sound den großen Bühnen angepasst werden: Das Fünferpack verzichtet weitestgehend auf die zwar prägnanten, dafür aber weniger fulminanten Sleaze-Einflüsse und setzt mehr auf modernen, groß angelegten Hard Rock. Und den bekommen die Jungspunde sehr gut hin. Der Opener ‘Too Far Gone’ besticht durch einen spannenden Basslauf als Intro und mäandert sich zu einem mächtigen Party-Monster mit einer Extraportion Wah-Solo und Conga-Einlagen. Mit dem Titel-Song, der Tastenunterstützung des Lynyrd Skynyrd-Pianisten Peter Keys aufweist, zeigen sie hingegen, dass sie sich auch im Midtempo-Boogie in Richtung Siebziger bewegen können, während sie in ‘Can’t Go Back In Time’ wieder im Guns N’ Roses-Fahrwasser schwimmen. Da Sänger Samuel Nilsson eine ganz andere Stimmfarbe hat, wirken die Axl Rose-Imitationen allerdings schon fast wie eine Parodie – die zwar zahmen, aber überzeugenden Skid Row-Anleihen in ‘Adrenaline’ oder kraftvolle Balladen wie ‘Chains’ stehen ihnen viel besser.
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